Imkern ist ein sehr vielseitiges und herausforderndes Hobby, halbherzig funktioniert in der Imkerei gar nichts, bedeutet es doch, Verantwortung zu übernehmen, für viele tausende Lebewesen, mit denen ich zusammenarbeiten möchte.
Dafür aber erhalte ich Einblick in ihr perfektes Lebensmodell, erhasche Einblicke in Zusammenhänge von Naturkreisläufen und die Lebenszyklen eines Bienenvolkes, die Bienen bereits seit Urzeiten das Überleben gesichert haben.
Falls die Fülle der Natur und das Zusammenspiel so vieler komplexer Zusammenhänge, gepaart mit dem Fleiß der Bienen das Geschenk ermöglichen, Honig ernten zu dürfen, ist die Imkerin reich belohnt.

Das Öffnen eines Bienenvolkes erfordert volle Konzentration, sollen die Störungen von außen doch so gering wie möglich gehalten werden.
Wie oft kommt es vor, daß sich Unerwartetes zeigt, da heißt es Entscheidungen zu treffen, jetzt und sofort, die weitreichende Folgen haben können.


Der „Bien“ wird von Rudolf Steiner als größtes, lebendes Lebewesen beschrieben.
Morgens, beim Erwachen des Tages, mit den ersten Sonnenstrahlen fliegen sie hinaus in die Natur, bis zu einem Radius von 3Kilometern. Wenn die Sonne sich verdunkelt, zieht sich das Bienenvolk wieder zurück in den Bienenstock, ein Prozeß, vergleichbar mit dem Rhythmus des Ein- und Ausatmen, ein lebendiger Organismus, der nur als Ganzes funktioniert.
Standorte
Ein Bienenstand steht in Fritzens unterhalb von Gnadenwald und mein Heimbienenstand in Wattenberg am Fuße der Tuxer Voralpen.

Fritzens

Wattenberg
Auszeichnungen

